Younes wachte auf und ihm stach die Sonne in die Augen. Er kniff sie leicht zusammen, um der Helligkeit ein bisschen zu entgehen. ...Okay. Lage peilen. Wo war er hier? Meeres rauschen, Hitze, Sand, ein paar Menschen in Badekleidung... sprach alles eindeutig für einen Strand. Miami vielleicht? Warum auch immer er sich gerade nicht erinnern konnte, wie er hier hingekommen war, er musste raus aus dieser Hitze. Kein Wunder, er lag hier voll bekleidet. Als Einziger ohne Badekleidung. Sehr merkwürdig. Gut, es passierte ihm in letzter Zeit öfter, dass ihm ein paar Dinge entfielen. Aber dass er nicht wusste, wo er war... Oh ja, natürlich. Der Urlaub mit seinen Eltern! Wie konnte er das nur vergessen. Er musste hier am Strand eingeschlafen sein! Zumindest war er nun wieder fit. Er sah sich um. Da, eine schwarze Tasche. Musste wohl seine sein. Er griff sie sich und warf einen Blick hinein. Hatte seine Mutter ihm wirklich so viel Geld gegeben? Vermutlich, sonst hätte er es wohl kaum. Er lächelte. Seine Mutter war schon immer sehr großzügig. Nun sollte er sich aber auf den Weg zurück ins Hotel machen. Gerade lief er die Strandpromenade hoch, als er auch schon einen Bus kommen sah. Flink lief er hin, sprang hinein, kaufte ein Ticket und fuhr eine weile. Die Umgebung kannte er nicht. Aber als Endstation stand "Hauptbahnhof" am Bus, also würde er schon zum Hotel finden. Seine Eltern buchten nur Hotels in Bahnhofsnähe.


//Okay man, dieses mal packst das,...dieses mal... bitte...nur dieses eine mal // betete der Junge im inneren, der oben auf den Treppen vor dem Hauptbahnhof stand, seinen einen Fuß auf seinem Skateboard. Er knackte kurz noch einmal mit seinen Ellbogen, bevor er mit seinem rechten Bein Anlauf nahm und es dann auf das rollende Board stellte. Die ersten Treppen waren kein Problem, nur er wollte alle schaffen und dann heile unten ankommen. An der Kante der ersten Stufe sprang er mit dem Board von dem Boden, bis jetzt saß noch alles perfekt…bis jetzt. Er merkte, wie sich das Board zunehmend von seinen Füßen entfernte. shit, dachte er nur als er versuchte einigermaßen glimpflich auf den Treppen und dem Bürgersteg zu landen, jedoch war er in sowas gar nicht gut. Er spürte, wie sein Fuß auf dem Beton auf kam und konnte noch hören wie etwas knackte, bevor sein Oberkörper ebenfalls auf dem Boden aufprallte. "shit..." murmelte er nur, bevor sein Board auf seinen Arm knallte. "OH SHIT" schrie er nur und musste lachend weinen.


Als er aus dem Bus stieg und sich umsah kam ihm die Umgebung leider nicht bekannt vor. Er war mit seinen Eltern schon in so vielen Hotels gewesen, dass er langsam wirklich den Überblick verlor. War dieses vielleicht eins der wenigen, das nicht in der Nähe des Bahnhofs lag? Er schaute sich noch einmal um... gerade rechtzeitig um Quints kuriosen Sturz zu sehen. Dieser landete ganz in seiner Nähe. Und es sah verdammt schmerzhaft auf, wie er auf dem harten Betonboden landete. Younes lief zu ihm. "Hey! Ist alles okay? Hast du dir was gebrochen oder so?", fragte er. Der angesprochen reagierte ein paar Sekunden später: „uuhhhrg...shit" murmelte er und schmiss das Skateboard von seinem Arm weg in die Menschenmenge, worauf hin sich eine Frau empörte und irgendetwas fluchte. "er sah auf seinen Arm und erkannte nur die rote Struktur von dem Board..."geht schon..." murmelte Quint und stemmte sich langsam mit seinen Händen von der Straße ab um seinen Oberkörper wieder in eine aufrechte Position zu bekommen. Er sah kurz zu Younes, dann auf seinen Körper, bis er runter sah zu seinem Fuß.
Er wurde bleich und man konnte sehen, dass er den Schmerz nicht spürte. "oh..fuck.....scheiße..." seine Stimme wurde ein klein bisschen heller, denn das was er da sehen konnte gefiel ihm gar nicht. "urgh, mir wird schlecht" meinte er nur noch prompt und drehte sich zur Seite, wo er sich auch gleich schon erbrach. Das hatte er nun davon.
Younes sah sich das ganze mit an. Er sah auch zu dem Fuß von dem Fremden und ihm lief ein kurzer Schauer über den Rücken. "Okay... ich glaub wir bringen dich erstmal in ein Krankenhaus..."Schnell hatte Younes das Handy aus seiner Tasche gezogen und wählte den Notruf. Schnell hatte er jemanden an der Leitung und bestellte einen Krankenwagen her. Nachdem der verletzte sich sein Essen noch mal hatte durch den Kopf gehen lassen reichte Younes ihm ein Taschentuch und stützte ihn in soweit, dass er wieder aufrecht stehen konnte. Natürlich ohne mit dem demolierten Fuß aufzutreten. "Aus genau diesem Grund habe ich das Skateboarden aufgegeben", meinte Younes grinsend und versuchte so die Laune des fremden etwas zu bessern. Dieser grinste nur und wusch sich seinen Mund sauber. "ach ja?" fragte er und warf das Taschentuch auf den Boden. "So leicht besiegt mich dieses scheißteil aber nicht" brummte er nur grinsend und zog Younes in die Richtung wo das 'verdammte Stück Holz' lag. Fluchend bückte er sich um es aufzuheben. uff, das wäre geschafft. Er stütze sich immer noch an den anderen. "danke man...is´ echt nett von dir...spätestens bei der kotze wäre ich abgehaun" lachte er und strich sich die Haare aus dem Gesicht.
"Ach, glaub mir, ich hab schon schlimmeres gesehen", lachte Younes, hatte aber nicht vor zu erläutern, was genau er damit meinte. Der anrollende Krankenwagen lenkte ihre Aufmerksamkeit eh auf eine andere Sache. "Komm, geht's?" Mit seiner Hilfe schaffte er es, den anderen, ohne das dieser Auftreten musste, zum Krankenwagen zu bringen. Younes half ihm auch noch herein. Für die zwei Krankenpfleger in dem Wagen schienen sie zusammen zu gehören, denn sie schlossen die Tür bevor Younes wieder aussteigen konnte.
Da fuhr auch schon der Wagen los. Younes lachte kurz. "Ich werde dir wohl im Krankenhaus auch beistand leisten können" Der verletzte hob nur kurz seine Augenbrauen und grinste zurück.
"Tjaa, so ein Pech, ich sag dir nur das ich kein einfacherer Zeitgenosse bin" lachte er und setze sich auf, er wollte nicht liegen, doch einer der Notärzte drückte den Jungen wider runter, so dass er sich geschlagen geben musste. Younes musste grinsen und lehnte sich an die Wagenwand. Es dauerte nicht lang, bis sie da waren. Im Krankenhaus selbst wurde Younes jedoch in einem der Wartebereiche abgeladen. Da er gerade ohnehin nichts besseres zu tun hatte konnte er auch jetzt noch ein bisschen warten. Er ließ sich also auf einem der harten, unbequemen und ekelig orangefarbenen Hartschalensitze nieder und wartete. Seine Eltern würden sich nicht sorgen, schließlich war er 18 und somit alt genug, auf sich selbst aufzupassen. Neben sich fand er eine Zeitung, mit der er sich die nächste Zeit zu beschäftigen versuchte. Während dessen wusste der andere, was ihn darin erwartete. Erst Rönkten, dann feststellen das er gebrochen ist, dann die Knochen wider aufeinander setzen. Man konnte nur ein leises schreien hören, zumindest war es durch die Tür so. So einen Bruch hatte er wohl lange nicht mehr gehabt.
Dann kam er nach einer Weile mit einem pinken Gips wider aus dem Raum. Grinsend lies er sich neben Younes fallen und lehnte sich an die Wand. Er blieb kurz stumm, bis er das Gefühl hatte sich rechtfertigen zu müssen. " Die Schwestern haben den pink gemacht, ich wollte den nicht..." grummelte er nur und starrte auf sein Skateboard, welches er böse an funkelte. Seine Eltern würden wohl wider einen Kollaps bekommen, oder wider mal lachen.
Zumindest Younes lachte. Er hatte auch mal einen pinken Gips gehabt, als er sich beim Schulsport den Arm gebrochen hatte. Da es mitten im Sommer war hatte er diesen auch nicht unter einem langärmligen Pulli verstecken können. "Oh man...", seufzte er dann und schaute geradeaus an die Wand. Es war früher Abend. Irgendwas würde man doch hier machen können? Aber... alleine? Nein, jetzt hatte er ja einen neuen Kumpel. Vielleicht würde der was mit ihm machen? Urlaubsfreundschaften waren immer sehr angenehm. "Hey... kennst du hier irgendwo ne gute Kneipe oder sowas? Bin erst vor ein paar Tagen mit meinen Eltern angereist und hab keine Ahnung wo man hier so hingehen kann. “ahhh, alles klaa" meinte er nur und war schon etwas verwundert wie man hier Urlaub machen konnte, aber nun gut, jedem das seine.
"klar...Öhm..." kurz musterte er Younes, der ein wenig aussah wie ein verwegener Latino-Lover von seinen Klamotten her. "Wollen wir erst zu dir und ...Klamotten holen?" fragte er als er sich am Kopf kratze und sein Handy raus holte. Jetzt musste er erstmal seine Mutter informieren.
Younes hob eine Braue und sah an sich runter. "Stimmt was nicht mit meinen Klamotten?", fragte er und sah dann wieder den anderen. "Die sehen alle so aus. Also in diesem Stil..." Er hatte sich nie groß Gedanken um Kleidung gemacht, hatte immer das angezogen, was ihm gerade positiv ins Auge gefallen war, als er durch die Läden geschaut hatte.
"Öhm...Naja, ist nur etwas...ungewohnt'" räusperte sich der Junge mit dem Gips, bevor er hörte, das das Tuten am anderen Ende der Leitung aufgehört hatte. "Jo Mom, du glaubst mir nicht was Heute passiert ist" lachte er trocken und lehnte sich an die Wand "Ich bin geboardet...und den Flip 360°, du weißt...naja ich wollte ihn schaffen aber leider hat sich mein Fuß um seine Achse gebrochen und jetzt trage ich einen pinken Gips". Er grinste, auch wenn er wusste, dass seine Mutter es nicht sah, aber er dachte sich wohl, dass seine Mutter sich dachte dass er gerade grinste. Während der andere telefonierte, stand Younes auf. "Ich hol uns mal was zu Trinken“.
Er ging um die Ecke zu dem Wasserspender, den er beim Reinkommen gesehen hatte und füllte Wasser in zwei Becher. Als er zurück kam wurde das Telefonat gerade beendet. Younes ließ sich wieder neben ihn auf einen Sitz fallen und reichte ihm den Becher. "Musst du jetzt noch hier bleiben?" Er grinste. "Und was machen wir wegen meiner Klamotten?"
"Hm, meine Ma holt mich ab meint sie..aber wenn de´ willst kannste Klotten von mir tragen...in ‚meinen’ Schuppen wirst du damit leider niemanden aufgabeln" grinste er und knuffte den Latino leicht in die Seite, als er dankend den kleinen Becher nahm und komisches, lauwarmes, stilles Wasser trank. Typisch Krankenhaus.
Younes zuckte bei dem Knuff kurz zusammen, grinste dann aber und trank sein Wasser in einem Zug aus. Der andere war ihm sympathisch. Ein offener, gut gelaunter Mensch war genau das, was ihm für diesen Urlaub noch gefehlt hatte. "Ja, warum nicht. Vielleicht entdecke ich in deinen Klamotten ja eine ganz neue Seite an mit. Eine ganz neue Stilrichtung" Er lachte kurz und stand dann auf. "Haben die dir Krücken gegeben?"
"hm wenn nicht gehe ich halt so " lachte er und stand auf " hab ich schon oft gemacht, damals a-" da kam aber auch schon eine Krankenschwester und unterbrach den guten beim reden, tadelnd redete sie mit ihm und drückte ihm lächelnd die Krücken in die Hand.
"Siehst du, jetzt habe ich welche" lachte er und deutete mit einer der Krücken auf die Tür. "Lass ma draußen warten, ich hasse den Geruch von Blut" meinte er und stütze sich mit den Krücken nach draußen.
Younes nickte und öffnete Quint die Türen. Als sie schon ein paar Sekunden draußen standen fing Younes mit einem Mal an zu lachen. Auf den verwirrten Blick des anderen hin riss er sich zusammen und wuselte sich kurz durch die Haare. "Oh man, ich hab mich noch gar nicht vorgestellt. Und deinen Namen kenn ich auch nicht. Sorry. Ich bin Younes." Er hielt ihm die Hand hin. "Ich vergesse oft mich vorzustellen. Die Menschen, die ich treffe, kommen mir immer so bekannt vor." Er grinste. Immer noch verwirrt sah der andere Younes an, bevor er dann auch grinste und in die Hand des anderen einschlug. "Okay, hey, ich bin Quint" nickte er und sah Younes doch etwas abschätzend an.
"du bist ...wirklich interessant" meinte Quint und sah dann das Auto seiner Mutter vorfahren. "Ahh, da ist ja der Engel der mich großgezogen hat. " lachte er und deutete auf das schwarze Auto, auf dem eine Frau mit blonden locken Ausstieg. Sie stützte ihre Hände an die 'Hüfte und sah ihren Sohn abschätzend an, dann blickte sie zu Younes und lächelte. Dann zog sie tadelnd eine Augenbraue hoch " Wenn du so weitermachst, brichst du dir mal etwas, was man nicht eingipsen kann" dann winkte die beiden zu ihrem Auto. Quint zog nur scharf Luft ein und grinste. "jaaa, so is sie" grinste er und machte sich zum Auto. Younes schüttelte grinsend den Kopf und stieg zu den beiden mit ins Auto. Die Fahrt dauerte ebenfalls nicht sonderlich lange, dieser Ort war wohl nicht der größte. War wohl doch nicht Miami. Innerlich lachte er. Wie hatte er nur vergessen können, wo er Urlaub machte? Okay, sein Vater hatte ihnen in den letzten Jahren viele, viele Urlaube spendiert. Es hatte schon Vorteile, einen Vater zu haben, der fast so gut bezahlt wurde wie ein internationaler Prominenter. Sie steigen aus und Younes folgte Quint einfach zu dem Haus.
"sooo......." Quint blieb vor den Treppen stehen. "Mam, wir müssen mir einen Buttler kaufen, der mich hoch und runter trägt" meinte er nur jaulend und sah zu seiner Mutter, die gerade die Tür aufschloss. "ja, oder du fragst einfach deinen Freund" meine sie wider mit hochgezogenen Augenbrauen und ging in die Küche. "hmpf...also..." er blickte mit großen Augen tue Younes. "trägste ich da hoch? Eigentlich bin ich leicht, haha" spielt er eine Tussi nach. " Aber das Gips macht mich so schwer" er hielt sich eine Hand vor den Mund und blinzelte oft. Younes hob die Brauen. Krafttraining? Warum nicht. Wurde eh mal wieder Zeit, seine Muskeln und Gelenke auf Vordermann zu bringen. "Na von mir aus, ausnahmsweise" Er grinste und stellte sich so vor Quint, dass dieser auf seinen Rücken steigen konnte. Huckepack schleppte er den anderen also die Treppe hoch. "Puh, du bist echt nicht gerade leicht", beschwerte er sich, lachte aber dabei. Es war ein schönes Gefühl, wie Quint die Arme um ihn schlang um sich festzuhalten. Es war, als hätte er lange auf körperliche Wärme verzichtet, als wäre es ewig her, dass ihn jemand umarmt hätte. Dabei hatte seine Mutter ihn doch gestern erst vor Freude umarmt, als er ihr endlich ihren heiß ersehnten Lieblingscoctail spendiert hatte.
Quint grummelte nur etwas bei der Bemerkung und drückte seine Arme etwas fester um den Hals von Younes. "Hör auf so´n scheiß zu reden, ich bin leicht wie eine Feder" meinte er nur und lies dabei aus versehen los und kippte leicht nach hinten, konnte sich aber nach an dem Shirt des anderen festhalten, in dass er sich reinkrallte. "...hups" lachte er nur kurz verlegen und räusperte sich. Er hatte ja keine Ahnung von dem Kerl den er da vor sich hatte.
Younes konnte jedoch auch nur lachen.
"Mensch, lass doch nicht los du Trottel!", lachte er und hielt Quint am Arm fest, bis sie oben an der Treppe angelangt waren und er Quint wieder runter ließ. Die Zimmertür, die nur halb offen stand, hielt er für den anderen auch auf, genau wie ein Buttler.
Darf ich bitten?", grinste er Quint an, woraufhin dieser schmunzelte.
"Gewiss'" antwortete er und machte sich in sein Zimmer. "ahh" genüsslich lies er sich auf sein Bett fallen. "da sind die Schränke, bedien dich" grinste er nur und zeigte mit seinen Fingern auf die Ahnziehsachen im Schrank. Es war in seinem Zimmer nicht sonderlich ordentlich, aber auch nicht unordentlich. Es flogen Sachen vor der Konsole, dem Pc und vor seinem Schrank herum, sonst lag aber alles mehr oder weniger an seinem rechten Fleck.
Younes sah ihn zweifelnd an. Er durfte einfach so in Quints Klamotten wühlen? "Sicher?", fragte er noch mal, warf dann aber einen Blick in den Schrank. Er hatte jedoch keine Ahnung, was er nehmen durfte und welches Teil zu welchem gut aussah. Er griff wahllos hinein und zog eine Hose und ein T-Shirt heraus. Purer Skaterlook. "Was ist damit?"
Quint sah ihn an. "perfekt" meinte er und lies sich wider mit dem Kopf auf das Kissen fallen. "Eine Regel die du lernen musst...in meinem Kleiderschrank ist alles perfekt". diesen Satz brachte er sehr überzeugend rüber, da er selbst auch sehr überzeugt davon von dem Inhalt war und dennoch musste Younes wieder auflachen. Okay. Umziehen. Jetzt? Hier? Ja, warum nicht? Was hatte er schon zu befürchten, dass Quint ihm seine Boxershorts wegschaute? Wohl kaum. Also zog er sich sein Hemd und seine Hose aus, schlüpfte anschließend in die Hose aus Quints Schrank und versuchte erstmal, das auf links gedrehte T-Shirt gerade zu ziehen. Während sich Younes umzog, setze Quint sich auf und betrachtete den anderen dabei. "Also wenn du Heute WIRKLICH noch weg willst, dann solltest du dich etwas mehr beeilen mit dem Shirt" grinste er nur und hopste vom Bett, aber bedacht darauf, nicht auf dem Gips zu landen. „Mam" rief er runter "Kannst du uns zum pleasure bringen? biiiiiiiiiiiiiiiitttte" Kurz hörte man nichts bis ein "ja, aber in 10 Minuten seit ihr unten" zu hören war.
Quint grinste und zog seine Kappi in sein Gesicht.

"Und du bist wirklich sicher, dass du das mit dem Ding da schaffst?", fragte Younes noch einmal nach, wobei er die Antwort ja schon kannte. Er zog sich das Shirt über und strich sich grob die Haare zu Recht. Dann breitete er die Arme aus. "Na, seh ich jetzt angemessener aus, oh Meister des perfekten Kleiderschrankes?"

Quint nickte nur gelassen und hob den Daumen. "Du lernst schnell" grinste er und humpelte aus dem Zimmer. "Hmm. Ich sollte mal versuchen am Geländer herunterrutschen" schlug er vor und hopste auf die Steinfläche von dem Geländer. "Zählst du die Zeit?" fragte er Younes und sah ihn an. Würde seine Mutter dies sehen, aber...sie sah es ja nicht.

"Warte ne Sekunde..." Younes lief rasch die Treppe runter und stellte sich am Ende des Geländers auf, um Quint nach dieser Aktion auffangen zu können. "Nicht dass du dir noch was brichst", lachte er und schaute kurz auf die Uhr. "Alles klar, auf geht's!"

"Rrrrrrrrrrrrready" rief er noch, bevor Quint sich ab stieß und an dem Geländer runterrutsche, bevor er in den Händen von Younes landete, aber einen wütenden Blick seiner Mutter einkassierte die im Türrahmen stand. "Hehe, hey Mam" grinste Quint und versuchte nicht mal, aus den Armen des anderen herauszukommen, war irgendwie wie ein schönes Gefühl so gehalten zu werden.

Younes drehte sich auch zu der Mutter von Quint um und strahlte sie unschuldig an. Dabei hielt er Quint auf dem Arm wie ein Bräutigam seine Braut. "Ich passe schon auf ihn auf, keine Sorge" Okay. Auf was hatte er sich mit diesem Satz gerade eingelassen? Der Blick der Mutter sprach für sich.
"Na dann" meinte sie nur und erhob beide Hände, bevor sie den beiden eine Jacke zuwarf die auf Quints Bauch landeten und die Tür öffnete. Als sie alle im Auto saßen, Fuhren sie in eine Stadt hinein, bis die Mutter anhielt. Sie drehte sich um und sah zu Younes. “Nicht zu viel Alkohol, Joints, oder was auch immer ihm 'aus versehen' in den Drink gemixt wird, okay?!" Quint hatte kurz ein schlechtes Gewissen und schmunzelte wobei Younes nur amüsiert grinste bis sie aus dem Wagen stiegen. Sie hatten Quints Krücken mitgenommen, damit dieser sich auch selbstständig Fortbewegen konnte. "Da rein?", fragte Younes und deutete auf den Laden, der sich direkt vor ihnen befand. Auf Quints nicken hin gingen sie beide rein.

Als Quint die Tür öffnete, kam schon ein Schwall von bekannten, die ihn grüßten, Younes einfach mal auch umarmten, schien einfach ein neuer Freund von Quint zu sein. Erleichtert lies Quint sich auf eines der Sofas fallen und musste erstmal erzählen, wieso er nun schon wider ein Gips um den Fuß hatte.

Younes setzte sich zu Quint und seinen Bekannten in eine Couchecke. Der Laden wirkte gemütlich. Und mit Quints Klamotten fiel Younes auch nicht sonderlich auf. Mit seinen eigenen hätte er hervorgestochen wie ein bunter Hund. Einer der Jungs die bei ihnen saßen spendierte ihnen allen einen Drink und als Younes an diesem roch stellte er fest, dass er stark alkoholisch war. Doch das machte ihm nicht das geringste aus. So stießen sie alle miteinander an. Die beiden Mädchen, die links und rechts neben Younes saßen, wandten sich ihm zu. "Du heißt also Younes, ja?", fragte die eine interessiert und trank durch den Strohhalm ihren Drink. "Ein cooler Name. Ich bin Emely und das ist Amanda", erklärte die andere. Younes nickte nur. Was sollte er auch groß sagen? "Magst du Lesbenshows?", fragte Amandy dann. Younes schaute sie verdutzt an. Dann musste er unweigerlich lachen. Er schaute zweifelnd zu Quint, immer noch lachend und hoffte dieser würde ihm erklären, was die beiden Mädchen gerade von ihm wollten. So offen wurde ihm so eine merkwürdige Frage noch nie gestellt.

Quint drehte sich gerade eine ‚teure Zigarette’, als er Younes blick spürte. Grinsend sah er zu den dreien hinüber und hob nur seine Augenbrauen. Kurz zuckte er seine Schultern hoch " na komm, magst dus oder nicht? Ich muss dir doch bei sowas nicht helfen...Du weißt doch was du magst...und was nicht…!" grinste er ihn an und lehnte sich zurück an das Polster des Sofas. Jetzt konnte der Tag nicht mehr besser werden. Sein Fuß musste herhalten für Kritzeleien und andere Sachen, aber das fand er weniger schlimm.

Nach Quints doch sehr kurzer Antwort grinste Younes die Mädels an. Eine richtige Lesben"Show" hatte er sich bisher noch nicht ansehen können, aber er konnte sich schon ein paar Sachen darunter vorstellen. "Klar, warum nicht?", antwortete er dann. Emely kicherte. "Weißt du, wenn wir genug getrunken haben, dann machen wir sowas immer. Irgendwie vergessen wir dann immer unsere Hemmungen." Jetzt kicherten sie beide. Die anderen Jungs in der Runde sprangen auf diese eindeutige Anspielung an und rissen sich geradezu darum, den Mädchen Drinks spendieren zu können um sie Abzufüllen. Younes verdrehte leicht die Augen und lachte darüber. Der Abend kam so immer mehr in Schwung. Und statt den Mädchen immer nur etwas zu spendieren, bekam jeder aus der Runde etwas. Irgendwann gab auch Younes mal eine Runde aus und machte sich so bei allen beliebt. Er wurde durch und durch von den Leuten akzeptiert. Im Laufe des Abends wurden auch oft die Plätze gewechselt. Und irgendwann, als Emely und Amanda aufeinander saßen und wild miteinander züngelten landete Younes neben Quint. Sie beide hatten schon viele Drinks an diesem Abend getrunken du waren gut gelaunt wie alle hier. Younes trank noch einen Schluck und sah den Mädchen zu. "So bedanken sich die Mädels mit denen du zu tun hast also, wenn sie eingeladen wurden, ja?", meinte er grinsend zu Quint.

Dieser grinste zurück und nickte. "Ohhh jaaa, so bedanken sie sich, aber ..nicht nur sie.." lachte er und nahm den Rest aus dem Glas mit dem roten ChxuChxu der vor ihm stand, obwohl er nicht mal genau wusste, ob es nun sein Glas war oder nicht, aber das war inzwischen wohl auch schon egal.
Er sah in die Runde und schmunzelte. Jetzt waren sie gar nicht Pogen gewesen, sondern saßen die ganze Zeit nur hier und haben sich zu gekippt, bis auf die, die die Last trugen die anderen nach Hause zu fahren.

Younes lachte. Warum auch immer. Vielleicht einfach um seiner überaus guten Laune freien Lauf zu lassen. "Was meinst du damit, nicht nur sie?". Hätte er ein paar Sekunden länger gesprochen hätte ihn das laute Grölen unterbrochen, welches von einigen betrunkenen, jungen Männern kam, die sich gerade darüber freuten dass Emely Amanda das Oberteil auszog. Die beiden hatten wirklich keine Hemmungen mehr. Sehr amüsant. Und sehr unterhaltsam, keine Frage.

Quint hob eine Augenbraue. "Na, meinst du Mädchen sind die einzigen, die hier rumlecken können?" lachte er Younes an und jetzt fiel ihm erst wider ein, dass er ja gar nicht wusste, wie Quint gepolt war. Naja, spätestens jetzt hatte er einen Hint darauf bekommen, sollte er ein Problem damit haben wäre das komisch, zumindest für Quint. Bis jetzt hat jeder es hingenommen und es akzeptiert.

Jetzt war Younes der der die Brauen hob. Er kam sich ziemlich naiv vor, als er daran dachte, dass er über diese Möglichkeit gar nicht nachgedacht hatte. Nun, er hatte noch nie einen Jungen geküsst. Aber es musste immer ein erstes Mal geben. Er stellte also sein Glas ab und setzte sich breitbeinig auf Quints Schoß. "Na dann", sagte er grinsend, legte die Hände an Quints Wangen und küsste ihn auf den Mund.

Kurz öffnete Quint seine Augen etwas weiter, bevor er schmunzelte und seine Augen schloss, um den spontanen Kuss des anderen in vollen Zügen genießen zu können. Nach ein paar Sekunden, bat er mit seiner Zunge um Einlass und drückte den anderen in dem Moment näher an sich heran.

Younes schlang die Arme um Quints Hals und stieg sofort auf den Zungenkuss ein. Dabei drückte er sich auch selbst ein wenig mehr an den anderen. Warum hatte er sowas nicht schon früher ausprobiert? Er hörte den Jubel, der zu ihrer Seite ertönte. Diesmal galt der wohl nicht den Mädels sondern ihnen. Gut, jetzt waren sie wohl mit der Showeinlage an der Reihe.

Quint grinste nur etwas, soweit dies bei einem Kuss möglich war, aber genauso kannte er seine Freunde und genauso kannten sie ihn. Mit seinen Händen rutsche er an die Hintern von Younes und drückte ihn an diesem noch näher an sich heran, bevor er mit einer seiner Hände unter das Shirt strich. Es war ein tolles Gefühl, vor allem wenn man betrunken war und total dicht. Younes unterbrach schließlich den Kuss und ließ es zu, dass Quint ihm das T-Shirt auszog, so wie die Mädchen es zuvor beieinander gemacht hatten. Danach fuhr Younes Quint grob durch die Haare, zog an dessen Hinterkopf daran und brachte ihn so dazu, den Kopf in den Nacken zu legen. So hatte er an dessen Hals eine größere Angriffsfläche und konnte ohne Hindernisse in die dünne, weiche Haut beißen. Quint hielt seine Augen geschlossen und grinste. Ja, so was gefiel ihm. Sanft strich er dem anderen über den freien Oberkörper. Das coolste an diesem Schuppen; wenn so etwas passierte, wurde niemand raus geschmissen, da hatte Quint schon alles ausprobiert. Genießerisch strich er über die Brust des anderen und schnurrte.

Younes saugte sich für einen Moment an Quints Hals fest, hinterließ ein kleines, dunkelrotes Mal. Grinsend betrachtete er sein Werk und ließ Quints Haare wieder los, damit er ihn wieder in einen Kuss verwickeln konnte. Dieser dauerte jedoch nicht lang, denn auch er hatte den Saum von Quints Shirt zu fassen gekriegt und zog es nach oben.

Dieser lies es sich bereitwillig entwenden und fragte sich, wie weit die zwei hier wohl gehen würden. Kurz schielte er zu den Mädchen, inzwischen konnte man es für einen Wettkampf halten, wer war schneller wo und wie.
Quint grinste und lies sich gerne darauf ein, als er den anderen abermals in einen Zungenkuss verwickelte und leicht über die Brust des anderen striff, biss er an dem Gürtel angekommen war und begann diesen zu öffnen.

Younes wunderte sich zwar für eine Sekunde, dass sowas in einem öffentlichen Laden erlaubt war, doch es störte ihn nicht weiter. Dazu war er zu betrunken und gerade viel zu gut bei der Sache. Younes biss Quint leicht in die Unterlippe. Er mochte es, die weiche Haut des anderen zwischen den Zähnen zu spüren. Der Jubel und das Gegröle zu ihrer Seite wurde lauter, anscheinend wagten sie gerade mehr als die Mädchen.

Quint nahm dies als Ansporn, als er die Hose nun öffnete und sie leicht herunterzog, so weit wie es es eben schaffen konnte, wenn Younes über ihm Kniete. Leise fing er an zu stöhnen und langsam wurde das Geschehnis für ihn mehr als nur ein Kampf, in ihm stieg die Lust auf Sex. Das es Younes genauso ging, wusste er nicht. Zwischen Younes seinen Beinen bildete sich allmählich eine stattliche Härte. Er drückte sich in den Schoß des anderen, woraufhin er keuchte. Stürmisch küsste er Quint wieder. Der Lärm, den die umstehenden machten, wurde noch lauter. Irgendwo fiel ein Glas runter und zerbarst klirrend auf dem Boden. Das klirren nahm Quint noch etwas wahr, als er gerade anfing, sich selbst die Hose zu öffnen, da er nicht mehr auf den anderen warten wollte. Also drückte er seine Hüfte etwas nach oben, so dass er sich selbst die Hose runterziehen konnte, welche so auf Kniehöhe landete. Auch in seiner Boxershorts hatte sich inzwischen eine Beule gebildet. Younes richtete sich kurz auf und sah Quint an. Die Frage, ob sie es wirklich hier vor allen Leuten tun wollen oder nicht, hatte sich in dem Moment erledigt, als ein Typ ihnen beiden eine gelbe Federboa um den Hals legte und diesmal ziemlich der gesamte Laden jubelte. "Herzlichen Glückwunsch, ihr habt gewonnen! Dafür dürft ihr Morgen den gesamten Abend ab 19 Uhr frei saufen!" Der Typ war anscheinend der Chef des Ladens. Und die Freude, mit der er das sagte, sagte ihnen auf liebenswerte Art und Weise, alles weitere sollen sie sich für andere Orte aufheben. Younes grinste breit.

Quint betrachtete die Boa und schmunzelte. "Wunderbar" lachte er und wusste nicht wirklich, was er jetzt mit seiner Erregung anstellen sollte. Oder konnte Younes ihm wenigstens noch einen runter holen? Er lächelte und strich dem anderen noch mal zum 'Abschluss' über die Brust.

Younes stieg wieder von Quint herunter, immer noch die ganze Zeit grinsend und zog sich seine Klamotten wieder an. Quint warf er sein T-Shirt ins Gesicht. "Worauf wartest du?", fragte er dann, dass nur Quint es hören konnte. Seine Absichten waren Eindeutig - er wollte nicht mit seinem Ständer einfach so tun als wäre nichts und gehen.

Daraufhin hob Quint eine Augenbraue und zog sich an, als er den Hint wohl verstanden hatte. "okay, fertig, wo auch immer du hin willst" grinste er und griff abermals nach einem Glas, um dieses auch noch zu leeren.



Younes griff ihn bei der Hand und zog ihn mit sich aus dem Laden. Draußen war es schon längst zappenduster, sogar manche Straßenlaternen waren schon abgeschaltet. "Wo können wir hin?", fragte er Quint. Wohin stand außer Frage. Dieser humpelte ihm nur hinterher, anders konnte er sich mit diesem Ding am Bein nicht fortbewegen.
"keine Ahnung" lachte er nuschelnd und lehnte sich an die Seite von Younes. Kurz sah er sich um "hier?!"

Younes grinste ihn breit an.

"Wenn das für dich kein Problem ist mit deinem Bein", meinte er noch, bevor er Quint an die nächste Hauswand drückte und stürmisch küsste. Quint zog nur kurz empört seine Augenbrauen hoch, das der andere wirklich dachte, irgendetwas könnte ihm vom Sex abhalten, doch da wurde er schon gegen die kalte Hauswand gedrückt und in einen stürmischen Kuss verwickelt, in den er sofort erfreut einstieg. Zielstrebig zog er an dem Shirt des anderen, welches er auf den Boden neben sich warf.

Younes tat es ihm gleich und vergriff sich danach an dessen Hose. Sofort drückte er seine Hüfte gegen die von Quint und stöhnte auf. Seine Erregung war immer noch so stark wie in der Bar eben. Auch dem Skater entwich ein angenehmes Stöhnen. Als er den anderen sah, verlange er nach mehr. Etwas Orientierungslos griff er an die Hose von Younes und begann diese wider zu öffnen nachdem Younes sie in der Bar wider geschlossen hatte.

Younes strich mit der Hand über Quints Bauch, immer tiefer. Mit den Fingerspitzen übte er erst leichten, dann stärker werdenden Druck auf dessen Glied aus und bewegte sie leicht auf und ab. Sein Blick fiel auf den Fleck, den er Quint auf den Hals gesetzt hatte. Ein kurzes Grinsen schlich über seine Lippen, bevor er sich daran machte, ihm einen weiteren aufs Schlüsselbein zu verpassen.

Genießerisch schloss Quint die Augen und stöhne erneut, als Younes anfing sein Glied zu massieren. Er biss sich auf die Lippen und drückte den Körper des anderen an seinen eigenen um ihm über den Rücken zu streichen. Inzwischen wollte er kein Vorspiel mehr, das hatten sie doch quasi gerade gehabt. Also griff er nach der Shorts des anderen und zog diese ebenfalls etwas herab, aber nicht ganz, da es wohl zu kalt werden würde.

Younes verstand, dass das Vorspiel hiermit zu Ende war. Und damit war er selbst auch sehr zufrieden. Er wollte Quint endlich ganz spüren. Mit sanftem Druck drehte er Quint mit dem Gesicht zur Wand und zog dessen Shorts auch ein Gutes Stück runter. Er hatte sowas wie das hier noch nie gemacht, aber männlicher Instinkt und ein guter Alkoholpegel ließen ihn jede Scheu vergessen. Eine Hand ließ er zwischen Quints Beinen und nahm dessen Glied nun ganz in die Hand. Quint stöhnte auf und grinste, musste etwas lachen. "you-nes?" hauchte er so gut es ging verständlich. "Weißt du...überhaupt...wie sowas geht? ...wir könnten taussschen" lallte er lachend und hob eine Augenbraue. Younes war jedoch zu benebelt, um an sich zu zweifeln. Er musste auch leise lachen. "Tut mir Leid, ich hab mir geschworen niemals einen Kerl an meinen Arsch zu lassen" Im selben Moment drang er mit zwei Fingern in Quint ein. Soweit logisch denken, dass er ihm sonst schmerzen zufügen würde, konnte er noch.

Quint wollte ihm gerade widersprechen, das er meist auch nicht diesen Part übernahm, da spürte er aber schon wie Younes anfing ihn auszudehnen, was ihn dazu brachte etwas schmerzhaft und lustvoll zu stöhnen. Den schmerzlichen Beiklang seines Stöhnen überhörte Younes und dehnte ihn vorsichtig weiter. Dabei massierte er ihn die ganze Zeit weiter. Irgendwann hatte er genug davon. Er wollte jetzt endlich weitermachen. Schnell, aber trotzdem recht vorsichtig, drang er mit dem Glied in Quint ein. Dabei keuchte er und schloss die Augen.

Quint schloss die Augen und stöhnte, als er den Schmerz, und dennoch diese entfaltende Lust spürte, die ihn durchdrang. So gut es ging stemmte er sich gegen Younes um ihn mehr zu spüren.

Es war eigentlich ganz einfach. Einfacher, als Younes es immer gedacht hatte. Eine fantastische Erfahrung. Nicht lange, und er beschleunigte seine Stöße. Von der kühlen Luft spürte er nichts, dafür war ihm zu heiß. Quints stöhnen machte ihn noch heißer und sein eigenes klang mit ein.

Mit geschlossenen Augen stemmte Quint sich weiterhin an der Wand mit seinen Händen ab. Der heiße Atem der beiden wurde durch die kalte Luft durch eine Art Nebel sichtbar. Er stöhne lauter auf, als Younes die Stöße beschleunigte und versuchte, sich in dem Takt des anderen zu bewegen.

Younes wurde noch schneller. Lange würde er das nicht durchhalten. Wie lange war es her, dass er mit jemandem geschlafen hatte? Gar nicht so lange, doch es kam ihm gerade viel länger vor. Nach wenigen Minuten schon kam er zum Orgasmus, mit einem lauten Stöhnen. Dabei drückte er die Hand um Quints Männlichkeit etwas fester, worauf hin Quint seine Augen zusammen kniff, als der andere sein Glied fester drückte und er selbst ebenfalls zum Orgasmus kam. Er hatte ständig Sex, aber meistens war er benebelt oder betrunken, was sich dieses mal ja so einigermaßen in Grenzen hielt. Keuchend beugte er seinen Kopf etwas nach vorne und schwieg.
Younes zog sich aus ihm zurück, hielt ihn aber trotzdem noch im Arm und legte den Kopf auf seine Schulter. "oh man...", keuchte er. Es klang geschafft, aber dennoch zufrieden. Das würde er niemals vergessen. Dachte er.

Quint lachte und legte seinen Kopf auf die Schulter des anderen. Er grinste und strich mit seiner Hand über den Arm des anderen. "Jetzt wirds irgendwie arschkalt…" grinste er und fuchtelte mit seiner Hand und suchte nach seiner Boxershorts die auf seinen Knien hing.

Younes nickte. "Da hast du leider Recht..." Er löste sich von Quint, um sich selbst auch wieder Shorts und Hose hochzuziehen. Sein T-Shirt hob er vom Boden auf. Es war ganz klamm und kühl. "Kann ich wieder mit zu dir?", fragte er, nachdem er es angezogen hatte. "Meine Klamotten sind bei dir. Und ich hab keine Ahnung, in welchem Hotel meine Eltern sind", lachte er.

"klar" nickte er und suchte sein Handy in der Hosentasche. Moment, fragend sah er Younes an. Er war zwar betrunken aber dennoch verstand er die Worte des anderen ganz gut. „Du hast keine Ahnung wo deine Eltern sind?" er musste grinsen " maaaan, du solltest mal weniger Drogen nehmen" lachte er nur und tippte den andern an die Stirn, woraufhin Younes die Hände hob und leicht lachte. "Hey, ich nehme so nen Scheiß nicht, ja? Wirf mich nicht mit irgendwem in eine Kiste!" Er wuschelte sich durch die Haare. "Ich weiß auch nicht, was los ist. Kommt mir vor, als würde ich ab und zu ein paar Sachen einfach vergessen..." Er zuckte mit den Schultern. "Naja, die sind sicher Morgen am Strand. Meine Mutter liebt den Strand. ...Gehen wir jetzt?"

Quint hob nur eine Augenbraue. Wusste er, das Younes dann mit ihm in einer Kiste stecke? Naja, war ja auch egal. Wohl besser so, dass er es nicht wusste. "Ja, was auch immer" meinte er noch, bevor Quint seine Mutter anrief, die ein paar Minuten später kam um die beiden betrunkenen Jungs nach Hause zu bringen.

"Anschnallen, und wehe einer muss sich Übergeben" das waren die einzigen Worte, die sie gesprochen hatte, da sie schlief als Quint angerufen hatte, aber das machte ihr nichts aus, immerhin war er ihr einziger Sohn.

Angekommen bei dem Haus von Quint und seiner Mutter schloss sie die Tür auf und brachte den beiden jungen noch einen Eimer hoch, man wusste ja nie. Quint lies sich grinsend auf sein Bett fallen und wenige Minuten später waren die beiden eingeschlafen.

~
Younes spürte ein Gewicht auf seiner Seite, als er am nächsten Morgen erwachte. Was war das? Langsam öffnete er die Augen - und stellte fest, dass ein wildfremder Kerl halb auf ihm lag. Schlafend. Okay, dachte Younes sich, was hast du letzte Nacht wieder gesoffen? In einem Bett mit einem fremden Typen. Und keine Ahnung wo du bist. Das kommt davon, wenn man mit seinen Eltern in den Urlaub fährt, sich von ihnen Abkapselt um Spaß zu haben und in irgendwelchen fragwürdigen Kneipen landet. War sicher wieder in einem dieser Technoshops. Vorsichtig schob Younes den anderen von sich runter und stand auf, darauf bedacht, ihn nicht zu wecken. Als erstes schaute er an sich runter. Nicht sein T-Shirt. Aber immerhin hatte er noch seine eigenen Boxershorts an. Seine eigenen Klamotten fand er auf einem Stuhl. Was hatte er hier nur gemacht letzte Nacht? Sein nächster Blick fiel aus dem Fenster. Okay, er wusste wirklich nicht wo er hier war. Es fuhr aber sicher ein Bus von hier zum Hauptbahnhof. Von da aus konnte er sich bestimmt orientieren.

Leise lies der 'unbekannte' ein grummeln von sich hören und schlug die Decke zur Seite. Es wurde kalt an seiner Seite, davon musste er aufwachen, er konnte gar nichts dagegen tun. "hmm?" nuschelte er und rieb sich sein eines Auge, während er sich mit den Ellbogen an dem Bett abstütze um hoch zugucken. "Hey man~" nuschelte er und sah auf die Uhr.
"Warum zur Hölle bist du schon wach? Stehst du immer so früh auf?" nuschelte er und setze sich auf, immer noch verschlafen sah er den anderen an. Dass die beiden miteinander geschlafen hatten, wusste er selbst, jedoch nur im Hinterkopf. Der Alkohol hatte mitgespielt also hatte es nichts mit Gefühlen zu tun…oder? Ach, nein, Quint war noch nie verliebt, wieso denn dann auf einmal nach einem Tag.

Younes drehte sich zu ihm um. Mist, jetzt war er doch wach. "Ähm... ja, ich bin ein Frühaufsteher..." Er lächelte. Wie sollte er mit diesem fremden umgehen? "Ich... glaube ich fahre jetzt besser. Meine Eltern fragen sich sicher schon wo ich bin..." Langsam ging er Richtung Tür. Diese Situation war komisch. Er konnte sich nicht erinnern, dass er je bei einem fremden zu Hause aufgewacht war. Quint hob seine Augenbrauen hoch und schob den erst seiner Decke beiseite. "Alles klar man" meinte er nur und streckte sich. "Dann begleiten wir den Vogel mal" grinste er und humpelte zu seinem Kleiderschrank. " Musst deinen Eltern doch sagen was für einen tollen Sohn sie haben" grinste er und knuffte den anderen leicht in die Seite, bevor er sich sein Shirt über den Kopf zog und es auf den Boden warf um sich ein neues anzuziehen.

Vogel? Was? Mitkommen? Nicht gut. Wenn er bei seinen Eltern mit einem Typen auftauchte, dessen Name er nicht einmal kannte, würden sie ihn für verrückt halten. Aber dieser Typ schien ihn zu kennen. Also doch Drogen letzte Nacht? Oder viel zu viel Alkohol? Nein, dann hätte er jetzt Kopfschmerzen. Aber was sollte er sagen? 'Verzeihung, ich hab zwar neben dir geschlafen, aber ich hab keinen Schimmer wer du bist'? Nein, jetzt musste er ihn mitnehmen. Und hoffen, dass ihm das alles wieder einfiel im Laufe des Tages. "Alles klar", gab er fröhlich zurück.

Quint grinste und zog sich noch an. "Alles kla" grinste er und ging aus dem Zimmer raus. Langsam humpelte er die Treppe runter und zog sich seine Jacke an. "Maaam, wir sind weg" rief er noch in die Wohnung und schnappte sich seinen Schlüssel. "Kommst du?" fragte er und zog ohne auf eine Antwort zu warten an dem Hemd des anderen.


Younes ließ sich ein Stück mitziehen, ging dann aber von allein neben dem anderen, der mit Krücken unterwegs war. Er schaute auf dessen voll gekritzelten Gips. Wie das wohl passiert war? Bevor er noch eine Sekunde darüber nachdachte hatte er die Frage auch schon ausgesprochen. "Hm... sag mal, wie ist das mit deinem Bein noch mal passiert? Muss ich vergessen haben..."

Quint sah zu Younes, als würde er einen Fremden ansehen. "Ehh,?! he?" er zog eine Augenbraue hoch, die andere runter. Kurz blieb er stehen. "Hast du doch irgendwas in dich rein gepumpt oder so, alter?". Er wusste nicht wirklich, was er tun sollte, immerhin hatte der andere es vergessen. Richtig vergessen? Okay, wohl die falsche Frage. Younes setzte ein Lachen auf. "Haha! Nur ein Witz! Wollt dich nur verarschen. ...Und du musst zugeben, es hat geklappt!" Er grinste. Quint sah ihn zwar immer noch komisch an, schien es aber hinzunehmen. Gut, keine dummen Fragen mehr. Er wusste nicht, was gestern passiert war. Was sollte er nur tun?

"ahh" Quint richtete seinen Blick wider auf die Straße und versuchte auf das lachen des anderen einzugehen. "Du bist...merkwürdig" meinte er nur mit einer lang gezogenen Betonung auf ‚merkwürdig’, bis er dann doch richtig lachte. "Wollen wir mit Bus fahren?" fragte er und sah ihn bittend an. Es war doch etwas anstrengend mit den Krücken so einen Weg hinter sich zu legen.

Younes lächelte. "Klar, sicher!" Sie hatten Glück, denn gerade fuhr der Bus um die Ecke und der freundliche Fahrer wartete, bis auch Quint mit seinen Krücken den Bus erreicht hatte. Zusammen setzten sie sich gegenüber auf einen Viererplatz, damit Quint sein eingegipstes Bein hochlegen konnte. Younes sah aus dem Fenster. Sie schienen sich so vertraut zu sein, der Fremde und er. Sehr merkwürdig.
"Quint! Alter, was hast du denn da gemacht?" Ein blonder Junge, etwa in ihrem Alter, kam aus dem hinteren Teil des Busses zu ihnen. Es war ein Klassenkamerad von Quint, was Younes nicht wusste. Er war nur froh, endlich den Namen des Typen zu kennen, mit dem er unterwegs war. Verdutzt sah Quint auf und erblickte Taylor. "jo" meinte er und gab dem anderen einem Handschlag. Dann musste er lachen und hob leicht seinen Fuß. "Ach, ich hab den Flip 360 versucht, aber hab mich gemault" lachte er und deutete auf Younes. "Der hat mich aufgepflückt und mir beim kotzen geholfen" lachte er. "setz dich" er deutete auf den Platz neben sich. Younes seufzte, ganz leise für sich. Zumindest eine kleine Sache, die er nun wusste. Aber warum erinnerte er sich nicht daran? Merkwürdig.
Taylor setzte sich und lachte. "Oh man, hätte ich mir auch denken können. Du schaffst die Treppe am Bahnhof nicht, gib's auf! Jedes mal hast du wieder ne neue Macke!" Dann wandte er sich Younes zu. "Hi, ich bin Taylor." Younes nahm die Hand und lächelte. "Younes. Bin nur zu Besuch in der Stadt, mache mit meinen Eltern hier Urlaub." Taylor grinste Quint schief an. "Jetzt schleppst du schon kleine Jungs ab, die hier Urlaub machen?" Abschleppen? Sofort protestierte Quint. "ohh doch, ich packe das. Ha, da kannste einen drauf lassen" fuchtelte er herum bis Taylor dann anfing mit Younes zu reden, dann wider mit ihm. Er musste grinsen. " Nö, wieso, ich schleppe den nicht ab, der hat mich abgeschleppt. " lachte er und klopfte dem anderen auf das Bein und zwinkerte.

Younes hob verwirrt die Brauen, grinste dann aber zurück und tat so, als würde seine Nase jucken, damit er sein Gesicht von Quint abwenden konnte. Er sollte bitte was getan haben?
Taylor lachte laut auf. "Gott, wie lang ist es her, dass du dich von einem anderen Typen hast flach legen lassen?" Der Busfahrer warf ihnen über den Rückspiegel einen verächtlichen Blick zu. Taylor zwinkerte ihm daraufhin nur zu. "Wars gut?", fragte er Quint dann, als ob Younes gar nicht da wäre. Quint musste nur lachen und nickte leicht mit dem Kopf, als er beide Daumen hob. "So geil es nun mal sein kann, wenn man Nachts gegen eine Wand von einem Café gedrückt wird" lachte er und wusste nicht, ob Younes wollte, das es jemand wusste, aber er schien ja nicht wirklich etwas dagegen zu haben, immerhin sagte er nichts. Taylor lachte wieder laut. "Hammer. Mensch, du bist ja echt ne Nummer", meinte er fröhlich zu Younes. Dieser grinste nur zurück. "Tjaaa", sagte er. Sehr viel sagend. Aber unauffällig. WAS zum Teufel war da gelaufen? 'Hauptbahnhof', ertönte die Durchsage. Die Rettung. "Müsst ihr raus?", fragte Taylor. "Korrekt", bestätigte Younes und stand auf, worauf Quint kurz zu Younes sah, der es anscheinend eilig hatte. Dann sah er wider zu Taylor, zuckte mit den Schultern und grinste. "Hat schlecht geschlafen glaube ich" lachte er noch bevor er nach seinen Krücken griff und hinter Younes her humpelte, der schon dabei war den Bus zu verlassen.



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chaste & yvi